Vor 6 Jahren erschien erstmals die Checkliste Neurologie und 2005 bereits die vorliegende 3. Auflage. Dies spricht für sich. Checklisten sind Teil der Lerntechnik.Wer hat im Studium oder auch später nicht stundenweise Auszüge aus Buchkapiteln abgeschrieben und diese Listen nachher zum «Büffeln» verwendet? Genau diese Funktion erfüllen die «Checklisten Neurologie», und darüber hinaus dürften sie sich im klinischen Alltag als nützlich erweisen. Die meisten neurologischen Situationen, mit denen ein klinisch tätiger Arzt konfrontiert wird, werden in den Checklisten abgedeckt und sind aufgrund der guten Struktur und des guten Sachverzeichnisses rasch auffindbar. Das Buch ist eingeteilt in «Diagnostische Grundlagen, Therapieprinzipien», «Leitsyndrome und Leitsymptome», «Neurologische Krankheitsbilder» und «Neurologische Intensivmedizin».
Der Inhalt der Checklisten übersteigt das Wissen, das sich ein Student aneignen muss, dürfte jedoch Ärzten der Neurologie und anderer Fachrichtungen eine grosse Hilfe sein, den klinischen Alltag zu meistern. Assistenzärzten in Neurologie könnten die Checklisten auch bei der Vorbereitung auf die Facharztprüfungen helfen. Wer die Checklisten gebraucht, sollte bereits über ein solides Grundwissen in Neurologie verfügen oder sich das Grundwissen parallel aus Büchern der herkömmlichen Art aneignen. Zusammenfassend: ein gutes Buch mit viel Inhalt zu einem günstigen Preis.
H. Mattle, Bern
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